Kinder sind Hoffnung
„Ein erklärtes Ziel der Hilfsorganisation OMO Child Ethiopia ist es auf den Mingi Aberglauben aufmerksam zu machen und bis zum Jahr 2030 endgültig zu beenden.“
Lale Labuko, Gründer von OMO Child Ethiopia
Wir möchten die stille Zeit des Jahres dazu nutzen, uns auf Menschen zu besinnen, die mit wenig Hoffnung im neuen Jahr geboren werden: die Mingi-Kinder.
Der Mingi-Aberglaube kostet jährlich 200-300 Kindern in Äthiopien das Leben. Wir möchten nicht nur unsere jährliche Spende dem Projekt OMO-Kinder zukommen lassen, sondern auch unsere Energie einsetzen, das Wissen über dieses furchtbare Ritual zu verbreiten.
Äthiopien ist ein Binnenstaat am Horn von Afrika mit rund 102 Mio. Einwohnern und einer reichen, über 3 Mio. Jahre alten antiken Kultur. Es ist das bevölkerungsreichste Binnenland der Welt und die zweitbevölkerungsreichste Nation des afrikanischen Kontinents und zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Der Großteil der Bevölkerung gehört zur Glaubensgemeinschaft der Christen.
Im abgelegenen Omo Tal im Südwesten Äthiopiens existiert jedoch der sogenannte „Mingi Aberglaube“. Die Mingi-Kinder sind Teil eines unmenschlichen Rituals, dem der Aberglaube zugrunde liegt, dass diese Kinder unter einem Fluch leiden und Unglück über das Dorf bringen, wenn sie nicht getötet werden.
Links
- Ein ausführliches Interview mit Lale Labuko
- ORF Beitrag „OÖ Heute“ vom 09.04.2018
- Der Film “OMO Child”
Wollen Sie selbst aktiv werden?
Falls Sie das Projekt mit einer Geldspende oder Patenschaft unterstützen möchten, finden Sie alle notwendigen Informationen auf der OMO Child Ethiopia Website: